Erste Schritte
Der erste Flug und das Logbuch
Vor dem Start
Die europäische Verordnung sagt, was der Fernpilot vor jedem Flug tut (Punkt UAS.OPEN.060 der Verordnung (EU) 2019/947):
- er informiert sich über die geografischen Gebiete am Ort und die Einschränkungen des Tages;
- er schaut sich die Umgebung an: Hindernisse, und unbeteiligte Personen;
- er prüft, dass Drohne und Fernsteuerung in flugfähigem Zustand sind;
- er hält die höchstzulässige Startmasse ein, wenn er eine Nutzlast mitnimmt.
Eine Checkliste ist der einfachste Weg, nichts zu vergessen, jedes Mal.
Das Logbuch
In der offenen Kategorie ist ein Flugbuch nicht Pflicht. Aber die Flugstunden sind deine Geschichte: sie sagen, was du gemacht hast, mit welcher Drohne und wo. Sie zählen beim Selbststudium für das A2, bei einer Flugschule, beim Kunden, der fragt: «Wie viel bist du schon geflogen?»
Ein Logbuch, das vom ersten Tag an geführt wird, ist mehr wert als eines, das man später rekonstruiert.
Auf Dronetrake, ab sofort. Unter Flüge trägst du jeden Flug ein: Drohne, Start und Landung, Ort, benutzte Akkus. Die Dauer rechnet sich von selbst, und die Stunden der Drohne und deine wachsen mit. Speichert deine Drohne Logs, importierst du sie mit dem CSV-Import aus AirData, Telemetrie inklusive. Die Checklisten starten von fertigen Vorlagen, eine für jede Phase des Flugs, und lassen sich nur unterschreiben, wenn sie vollständig sind. Jeder Eintrag im Logbuch ist in einer Kette versiegelt: ihn später zu ändern, würde man sehen. Und das persönliche Logbuch gehört dir: die Stunden bleiben deine, auch wenn du eines Tages für eine Organisation fliegst und sie dann verlässt.
Quelle: die Durchführungsverordnung (EU) 2019/947, Punkt UAS.OPEN.060.