Erste Schritte
Die erste Drohne
Die Drohne, die du kaufst, entscheidet vieles: ob du einen Nachweis brauchst, wo du fliegen darfst und wie nah du an Menschen heran darfst. Das klärt man besser vor dem Kauf.
Die Klasse
Drohnen, die in Europa verkauft werden, haben eine Klasse, die auf dem Etikett steht: von C0 bis C4. Die Klasse sagt, in welcher Unterkategorie du fliegen darfst.
- C0, unter 250 Gramm: fliegt in A1, auch über einzelne Personen, nie über Menschenansammlungen.
- C1, unter 900 Gramm: fliegt in A1, ohne absichtlich Personen zu überfliegen.
- C2, unter 4 Kilogramm: fliegt in A2, nah an Menschen, mit dem Fernpilotenzeugnis A2.
- C3 und C4, unter 25 Kilogramm: fliegen in A3, weit weg von Menschen und von Wohn- und Gewerbegebieten.
Unter 250 Gramm
Das ist der einfachste Einstieg. Mit einer Drohne unter 250 Gramm:
- fliegst du in A1, auch über einzelne Personen (nie über Menschenmengen);
- brauchst du keinen Kompetenznachweis;
- musst du dich, wenn sie eine Kamera hat, trotzdem als Betreiber registrieren, eine Versicherung haben und die geografischen Gebiete beachten.
Eine Drohne ohne Klasse
Wurde die Drohne vor 2024 in den Handel gebracht und hat keine Klasse auf dem Etikett, zählt das Gewicht: unter 250 Gramm fliegt sie in A1; ab 250 Gramm fliegt sie in A3, also weit weg von Menschen und bebauten Gebieten.
Spielzeug
Eine Drohne, die als Spielzeug verkauft wird (nach der Richtlinie 2009/48/EG), fällt nicht unter diese Regeln.
Auf Dronetrake, ab sofort. Unter Flotte → Drohnen trägst du deine Drohne ein: Modell, Seriennummer, Klasse (C0 bis C4, oder Legacy, wenn sie keine hat) und Startmasse. Von da an wachsen die Flugstunden der Drohne von selbst aus dem Flugbuch. Du trägst auch die Akkus ein, mit ihren Ladezyklen, und druckst den QR-Code «Drohne verloren»: wer sie findet, öffnet eine Seite und schreibt dir. Im Tarif Solo hast du zwei Drohnen.
Quelle: EASA, die offene Kategorie.